teutolab Mathematik

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Im Dezember 2002 besuchte die erste Schulklasse das teutolab Mathematik im Rahmen eines Probelaufes. Nach Beendigung der darauf folgenden "Testphasen" ist das teutolab Mathematik seit März 2004 für die Jahrgangsstufen 4 bis 6 zugänglich.

Und was ist teutolab Mathematik?

Die Idee des teutolab Mathematik besteht im Wesentlichen darin, die Schülerinnen und Schüler für die Vielseitigkeit und den Nutzen der Mathematik zu begeistern, den Sinn für die Mathematik im Alltag zu schärfen.

Aber warum teutolab - die Kinder besuchen doch den schulischen Mathematikunterricht seit der ersten Klasse?!

Das teutolab Mathematik versteht sich als Ergänzung zum Mathematikunterricht in der Schule, also weder als Ersatz noch als "Nachhilfe" - Unterricht. Im schulischen Mathematikunterricht wird zweifelsohne viel geübt, manchmal auch auswendiggelernt und wiederholt; dieses ist sinnvoll und notwendig, um einen Zugang zu weiterführenden Kenntnissen und Fertigkeiten im Umgang mit der Mathematik (und dem Alltag!) zu ermöglichen.

Da sich die Mathematik aber schnell bei dem ein oder anderen als 'langweilig', 'alltagsfremd', 'eine Jungensache' oder 'einfach viel zu schwer' einschleifen kann, möchte das teutolab Mathematik an einem Vormittag einen Impuls für das 'Mathematikbewusstsein' geben, den auch motivierte Lehrer aufgrund organisatorischer Probleme häufig nicht leisten können: Kleingruppen von 6 - 8 Schülern werden, mit einem Betreuer je Kleingruppe, in einer ihnen ungewohnten Umgebung (Universität statt Schule, Professoren und Studenten statt Lehrer, Seminarräume statt Schulklassen...) für einen Vormittag aus einer anderen Perspektive an die Mathematik geführt.

Was passiert denn nun beim teutolab Mathematik?

Die SchülerInnen durchlaufen in Kleingruppen nacheinander 4 Stationen aus dem Angebot des teutolab Mathematik. Zur Verfügung stehen bislang sieben Stationen.

Wie kann so ein Vormittag konkret ablaufen?

Die Schulklasse wird am Haupteingang der Universität empfangen und zum Hörsaal begleitet, in dem eine kurze Begrüßung stattfinden wird. Anschließend werden die Schüler in Kleingruppen eingeteilt und über den Verlauf des Vormittags informiert.

Nach zwei halbstündigen Stationsbesuchen werden die Schülerinnen und Schüler zum Frühstücken in die Cafeteria der Uni geführt. Um auch einen kleinen Eindruck vom Unileben zu erhalten wird anschließend eine Universitätsführung angeboten.

Zwei weitere halbstündige Stationsbesuche schließen den Besuch des teutolab Mathematik ab. Die Dauer des gesamten Besuchs beträgt in etwa vier Stunden.