Schütze - 23. November bis 22. Dezember

Der Kentaur, das Symbol für den Schützen, ist eine Phantasiefigur, die halb Mensch und halb Pferd ist. In den Geschichten der Mythologie ist er abenteuerlustig und galoppiert bis ans Ende der Welt, um etwas Neues zu entdecken. Seinen Pfeil und Bogen hat er immer bei sich. Er schießt seinen Pfeil auf ein entferntes Ziel, galoppiert ihm hinterher und schießt ihn gleich wieder ab. Das hält ihn immer in Bewegung.

Schütze-Menschen reisen gerne, finden neue Orte und lernen neue Leute kennen. Sie sind immer bereit für ein neues Abenteuer und können nie genug lernen. Schütze-Menschen brauchen viel Freiheit, weil sie so viele Erfahrungen wie möglich in ihrem Leben machen wollen. Sie sind unglücklich, wenn sie an langweilige Alltagsdinge gebunden sind und am glücklichsten, wenn sie etwas Neues anfangen können. Schützen gehen gerne wandern und viele sind sehr gute Sportler. Sie haben häufig einen ruhelosen und abenteuerlustigen Geist und interessieren sich für alle möglichen Lehren.

Viele Schütze-Menschen finden Philosophie und die Welt der Ideen spannend. Sie haben aber auch gerne Spaß und sind gute Unterhalter.

Ihre besondere und einzigartige Fähigkeit ist es, sich einen guten Stern zu suchen und daran zu glauben, dass ihre Träume Wirklichkeit werden.




Schütze - Der Herr ( Typologie )

Herr Schütze würde am liebsten täglich aufs Neue ausziehen, um die Welt (und das ganze Universum gleich mit) zu erkunden und zu verstehen, die Damenwelt inbegriffen. Das ist ein etwas schwieriges Unterfangen, das sehr viel Zuversicht und Engagement in geistigen und Gefühlsdingen erfordert. Zum Glück ist Herr Schütze damit aber reich gesegnet. Darüber hinaus ist er ein Mann, der voller Begeisterung und mitreißender Überzeugungskraft steckt. Dadurch erreicht er nicht nur seine beruflichen und persönlichen Ziele, sondern verursacht auch beim schwachen Geschlecht nicht selten weiche Knie und hinterläßt geschmolzene, wenn nicht gar gebrochene Herzen. Dennoch ist Herr Schütze keine Adam, der nur große Reden schwingt. Er schreitet auch gern zur Tat. Immer wieder und immer wieder. Das Schmieden neuer Pläne und Vorhaben ist sein Lebenselixier. Kaum ist ein Ziel erreicht, winken schon die nächsten Aufgaben und Herausforderungen. Denn Stagnation und Eintönigkeit sind dem Schützemann ein Greuel. Lieber hebt er ab, und schießt mal am Ziel vorbei, als daß er sich in einen stupiden, spießigen und unbefriedigenden Lebensrhythmus pressen läßt. In der Liebe legt Herr Schütze übrigens gern das Feuer, fängt es selbst aber nicht zu schnell. Denn auch hier sucht er das Abenteuer, das Optimum und den tieferen Sinn. Die Gefahr besteht, daß er mit den Gefühlen der Damen spielt. Wenn es ihn aber doch mal selbst erwischt, hält er, was er verspricht und ist ein aufregender Partner, nach dem sich die Weiblichkeit verzehren könnte. Unterordnen wird sich dieser Mann in einer Beziehung allerdings nicht. Er ist ein Kumpel und verständnisvoller Partner. Doch seine persönliche Unabhängigkeit und Entscheidungsfreiheit ist ihm heilig.

Schütze-Menschen betrachten das Leben gern von der an- und aufregenden wie auch von der abenteuerlichen Seite. Die Liebe natürlich inbegriffen. Der Schütze braucht zum einen den geistigen, intellektuellen, zum anderen aber auch den herzlichen, emotionalen Austausch. So flirtet dieses Zeichen mit wahrer Begeisterung und verwickelt das gegengeschlechtliche Gegenüber gern in intensive Gespräche und heiße Diskussionen, um die "Gesinnung" zu testen. Und erst, wenn es dann funkt, beginnt auch die Erotik zu knistern. Diese ist jedoch nicht das Wichtigste in der Schütze-Liebe. Idealismus und Kameradschaft haben Vorrang. Die Sexualität soll sich sehr wohl auch aufregend und abenteuerlich gestalten. Schließlich kann der Schütze ein recht stürmischer und feuriger Liebhaber sein. Das gilt für männliche Exemplar ebenso wie für weibliche. Aber, wie gesagt, rein körperliche Liebe ohne innere Anteilnahme ist diesem Zeichen fremd. Ein Problem könnte darin liegen, daß Schütze-Geborene sich vor allzu frühen und festen Bindungen scheuen. Denn der Verlust ihrer Freiheit und Unabhängigkeit könnte damit verbunden sein. Und das ist eine sehr unangenehme Vorstellung für jeden von Jupiter beherrschten Zeitgenossen, speziell bei den männlichen Exemplaren. Ähnlich wie beim Widder oder beim Löwen ist es sehr wichtig, daß die Liebe, bzw. die Partnerschaft nicht an Reiz verliert. Verfällt die Beziehung erst einmal in Routine, was mit diesem Zeichen allerdings gar nicht so einfach ist, läßt der Schütze ganz gern ihre Blicke kreisen - und leitet mit einem heißen Flirt ein neues Abenteuer ein. Der Partner des Schützen muß also immer interessant und anregend sein. Und wenn das mal nicht der Fall ist, braucht er sich seinen ewigen Aktivitäten nur offen anzuschließen - oder sich allein zu langweilen.

Mit einem temperamentvollen Schützen an seiner Seite kann man eine sehr lebendige und bewegte Beziehung aufbauen. Er möchte in einer schwungvollen Stimmung leben und sich auf jeden neuen Tag freuen können. Es zieht ihn in die Weite und an ferne Gestade. Wenn das Abenteuer ruft, sollte man dabei sein und sich ihm nicht kleinlich und ängstlich in den Weg stellen. Auch seinen philosophischen Gedanken muß man Aufmerksamkeit schenken und den Freigeist akzeptieren. Auf sexueller Ebene stimuliert ihn ein schöner, sportlicher Körper. Machen Sie bei ihm eine gute Figur und sorgen Sie immer für ein nettes "Darunter", obwohl er den Sportbody aufregender als das Spitzenkorsett findet. Wenn Sie ihn wirklich aufbauen wollen, dann schenken Sie ihm kurzerhand Tickets für eine gemeinsame Fernreise. Die Atmosphäre einer neuen Kultur auf der anderen Seite der Erdkugel hat es bei ihm wirklich in sich.

So küsst der freimütige Schütze

Der Kuss des Feuerzeichens Schütze hat einen Hauch von Extravaganz. Auf der ständigen Suche nach Abwechslung und Abenteuern will sich der Schütze nicht ohne Weiteres hingeben. Der Schütze muss erobern können - er lässt sich nicht erobern, das zeigt sich auch beim Küssen. Fehlt ihm der Antrieb, bleibt er beim Küssen allzu oft kühl. Will er aber imponieren, so küsst er wie von Sinnen und versucht den Kusspartner von all seinen Vorzügen zu überzeugen. Schütze-Männer wollen mit ihrer freimütigen Art zu Küssen überzeugen. Sie wirken dabei durch ihre unkonventionelle, direkte Art besonders anziehend. Ihre Neigung zur Extravaganz macht sie noch interessanter für den Kusspartner. Schütze-Frauen sind wie ihr männliches Pedant immer auf der Jagd und wollen beim Küssen bereits den Partner erlegen. Das Objekt der Begierde darf nicht dominant beim Küssen sein, sonst hat die Schütze-Frau schnell das Interesse verloren. Sie bestimmt das wann und wie und vor allem das Tempo. Gute Kusspartner sind: Wassermann, Waage, Zwillinge und Löwe. Weniger gute Kusspartner sind: Jungfrau, Steinbock und Stier.

Der großzügige Schütze braucht beruflich in erster Linie Freiraum und Bewegungsfreiheit. Auch seine geistigen Anlagen und Entwicklungsmöglichkeiten dürfen nicht zu kurz kommen. Seine Lebensphilosophie ist auf Expansion und höhere Ziele ausgerichtet und so möchte er auch beruflich einen weiten Horizont vor sich haben. Auch das Ausland kann für viele Schützen eine Rolle spielen, sei es durch direkten Aufenthalt oder Kontakt mit ausländischen Firmen. Die Arbeit des Schützen sollte abwechslungsreich sein, vielschichtig und mit Reisen verbunden. Eintönigkeit raubt ihm die Arbeitsfreude, Mittelmäßigkeit entmutigt ihn. Anspruchsvolle Aufgaben und ein gewisser Zeitdruck können ihn zu Höchstleistungen beflügeln.

Neigungen: Philosophie, Reisen, Religion, Theorien, Selbstbehauptung, Überzeugungskraft

Objekte: Pferde, Tiere, Pelz, Leder, Holz, Verkehrsmittel, Bücher, Sportgeräte

Orte: Sportplätze, Turnhallen, Stadion, Reisebüro, Hafen, Flughafen, Ministerien, Gerichtshöfe, Kirchen, Ställe

Potentiale: Pferdehändler, Reiter, Sportlehrer, Lehrer, Handelsreisender, Dolmetscher, Exporteur, Großhändler, Publizist, Pädagoge, Politiker, Richter, Geistliche

Wer sucht ihn nicht, den großen Sinn des Lebens? Doch Schützegeborene sind in dieser Hinsicht ganz besonders aktiv. Glaubensstark und voller Idealismus sind Schützen immer unterwegs, von einem anspruchsvollen Ziel zum nächsten. Stets in der Hoffnung und mit der festen Zuversicht, die universellen Zusammenhänge zu enträtseln und zu verstehen. Zum Wohle der Menschheit, versteht sich. Typische Schützen haben eine Mission zu erfüllen. Zumindest sind die beseelt von dieser Idee. Die Frage ist nur, welche? Also befaßt man sich mit Themen wie Religion, Philosophie, Psychologie usw. Natürlich sind auch Reisen und zwischenmenschliche Kontakte unerläßlich. Aber nicht nur geistig, sondern auch seelisch und körperlich ist ein Schütze ständig in Bewegung. Sport und Naturliebe gehören ebenso zu diesem Zeichen wie Jupiter, der darüber herrscht und gleichzeitig für soziales Engagement und einen starken Gerechtigkeitssinn sorgt. Grundsätzlich brauchen Schützen viel persönlichen Freiraum. Im Job - und in der Liebe. Überhaupt werden Herzensdinge mehr von der ideellen Seite betrachtet. Erst kommt die geistig (seelische) Übereinstimmung, dann die Erotik. Partner, die ihren geliebten Schützen einengen, sehen ihn bald nur noch von hinten. Je mehr Entfaltungsmöglichkeit man diesem Zeichen läßt, desto besser. Das wissen auch kluge Chefs und betrauen diesen unverbesserlichen Idealisten mit Aufgaben, die Selbständigkeit und vollen Einsatz erfordern. Absolut bemerkenswert ist die hemmungslose Offenheit der Jupiter-Menschen. Freundlich, aber bestimmt, bringen Sie die Dinge auf den Punkt. Schützen schauen einem in die Augen und sagen die Wahrheit. Egal, ob sie dem Gegenüber gefällt oder nicht. Da weiß man doch zumindest woran man ist...

Typisch Schütze...

Sein Element: Feuer

Sein Prinzip: Glaube, Hoffnung

Sein Pol: männlich

Seine Farbe: Dunkelrot, Lila

Seine Körperregion: Hüfte, Oberschenkel

Seine Stärken: Überzeugungskraft, Enthusiasmus

Seine Schwächen: Prahlerei, Einmischung