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Fakultät für Mathematik
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Promotion

Dokumente

Promotionsstudiengang

Seit 2016 bietet die Fakultät für Mathematik einen eigenen Promotionsstudiengang an. Zum erfolgreichen Abschluss des Studiengangs müssen insgesamt 30 LP in den folgenden vier Bereichen erworben werden:

  • Fachliche Qualifikation
  • Interdisziplinäre Qualifikation
  • Außerfachliche Qualifikation
  • Präsentation 

Eine detaillierte Beschreibung ist auf den Seiten der BGTS zu finden.

Promotionsstudenten können aus einer Vielzahl von Vorlesungen und Seminaren an der Universität (siehe ekVV) wählen, sowie Leistungspunkte für Lehrtätigkeiten, Vorträge, Teilnahme an Soft-Skill-Seminaren und Konferenzen oder auch organisatorische Tätigkeiten erhalten. Nach dem ersten Studienjahr muss eine Qualitätskontrolle abgelegt werden, die in geeigneter Weise die Qualität und das erfolgreiche Vorankommen der/des Promovierenden überprüft. Die Form (z.B. Seminarvortrag, Prüfung über eine Lehrveranstaltung, Veröffentlichung) wird mit dem Betreuer abgesprochen und in der Betreuungsvereinbarung festgehalten.

Betreuung

Sobald BetreuerIn und Thema feststehen, wird eine Betreuungsvereinbarung freie Promotion bzw. eine Betreuungsvereinbarung Promotionsstudiengang abgeschlossen.

Einschreibung

Eine Einschreibung als PromotionsstudentIn ist - im Gegensatz zu anderen Studiengängen - prinzipiell jederzeit möglich, sollte jedoch möglichst frühzeitig zu Beginn der Promotion erfolgen.

  • Die Betreuungsvereinbarung muss zusammen mit einem Antrag auf Annahme als Doktorand im Prüfungsamt der Fakultät eingereicht werden.
  • Nach erfolgreicher Annahme als Doktorand seitens der Fakultät kann mit einer Bescheinigung hierüber eine Einschreibung im Studierendensekretariat erfolgen. Nähere Informationen hierzu finden sich auf den Seiten des Studierendensekretariats.

Eröffnung Promotionsverfahren

Nach Fertigstellung der Dissertation muss ein Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens gestellt werden.

  • Hierfür wird die Dissertation zusammen mit weiteren Dokumenten im Prüfungsamt eingereicht.
  • Daraufhin bestimmt der Promotionsausschuss die Prüfungskommission (üblicherweise in Absprache mit der/dem BetreuerIn).
    Die Prüfungskommission besteht in der Regel aus zwei GutachterInnen, von denen eine/r nicht Mitglied der Universität Bielefeld sein darf, sowie mindestens zwei weiteren Prüferinnen oder Prüfern für die mündliche Prüfung.

Verteidigung

Nach Eingang der Gutachten erfolgt eine zweiwöchige Auslagefrist. Wird in dieser Zeit kein Einspruch eingelegt und die GutacherInnen empfehlen die Annahme der Dissertation, so kann die Verteidigung erfolgen.

  • Diese besteht in der Regel aus der Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse der Dissertation in einem ungefähr 20-minütigen Vortrag der Doktorandin oder des Doktoranden und einer anschließenden wissenschaftlichen Diskussion.
  • Nach erfolgreicher mündlicher Prüfung setzt die Prüfungskommission die Gesamtnote fest. Diese ergibt sich aus den Noten der Dissertation und der mündlichen Prüfungsleistungen.

Veröffentlichung und Urkunde

  • Die/der DoktorandIn ist verpflichtet, die Dissertation der wissenschaftlichen Öffentlichkeit in angemessener Weise durch Vervielfältigung und Verbreitung zugänglich zu machen. Eine Möglichkeit ist es, die Dissertation der Universitätsbibliothek elektronisch sowie in gedruckter Form zur Verfügung zu stellen.
  • Nach erfolgter Veröffentlichung erhält die/der DoktorandIn eine Promotionsurkunde, die den Titel sowie die Note der Dissertation und der Verteidigung enthält.