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Fakultät für Mathematik
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Das Mathematikstudium

Studieninhalte

Jeder macht in seiner Schulzeit Erfahrungen mit Mathematik. Häufig steht dabei die Lösung von Rechenaufgaben mit vorgegebenen Algorithmen im Vordergrund. Die Hochschulmathematik unterscheidet sich deutlich davon, hier werden abstrakte Strukturen auf ihre Eigenschaften untersucht. Aufbauend auf wenigen grundlegenden Annahmen, den Axiomen, werden mit logischen Schlussfolgerungen immer neue Aussagen bewiesen. So entsteht eine reichhaltige, geschlossene Theorie.

  • Im ersten Jahr des Bachelorstudiums werden die Studienanfänger gründlich in die Arbeitsweisen der Hochschulmathematik eingeführt. Mit diesen Fähigkeiten können dann in den höheren Fachsemestern einzelne klassische mathematische Disziplinen vertieft studiert werden. Das Bachelorstudium lässt sich mit einem beliebigen Nebenfach kombinieren, eine Alternative ist der 1-Fach-Bachelor Wirtschaftsmathemattik
  • Im Masterstudium der Mathematik oder Wirtschaftsmathematik spezialisiert man sich je nach persönlichem Interesse weiter und arbeitet sich in aktuelle Forschungsthemen ein. Schließlich ist man in der Lage, sich selbständig mit Forschungsliteratur zu beschäftigen, und eine Masterarbeit über ein aktuelles Problem zu verfassen.
  • Während der Promotion forscht man eigenständing an einer aktuellen Fragestellung und hält die eigenen Ergebnisse am Ende in einer Dissertation fest. Eine Promotion ist aufgrund der Komplexität der Fragestellungen nicht genau von Anfang an planbar, in der Regel braucht man ungefähr drei bis fünf Jahre.

Berufsaussichten

Absolventen eines Mathematikstudiums sind Experten in der theoretischen Problemlösung und haben zahlreiche berufliche Perspektiven.

  • Im Zeitalter des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und wachsenden Internethandels suchen Mathematiker nach verbesserten Verschlüsselungstechniken und sind um eine effektivere Datenkomprimierung bemüht. Diese Arbeit geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Informatik.
  • Versicherungsmathematiker sind zum Beispiel im Bereich der Lebensversicherung tätig. Zu ihren Aufgaben gehört es, die passende Quote für die sogenannte Überschußbeteiligung zu berechnen. Ein weiteres typisches Aufgabengebiet stellt das Risikoversicherungsgeschäft dar.
  • Immer mehr Mathematiker finden eine Anstellung in Unternehmensberatungen. Der Grund dafür liegt in der Art ihres Denkens. Beim Studium werden nicht nur mathematische Sachverhalte vermittelt, sondern man lernt strukturierter zu denken. Mathematiker können Teilprobleme erkennen und durch gute Strukturierung das Gesamtproblem beherrschbar machen
  • Mathematiker sind aber auch in interdisziplinären Aufgabengebieten gefragt. Zum Beispiel in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftswissenschaften, der Informatik, Biologie, Chemie oder der Physik. Zum Beispiel zur Entwicklung von neuen Biotechnologien.

In Bielefeld wird schon während des Studiums bestmöglich auf die spätere berufliche Laufbahn vorbereitet: Im Bachelorstudium ist ein Berufspraktikum vorgesehen, außerdem werden regelmäßig Vorträge von Mathematikern aus der Wirtschaft angeboten. Weiterhin unterstützt die Fakultät Auslandsaufenthalte im Rahmen von ERASMUS.

Lehramtsstudium

Die Fakultät für Mathematik bietet Lehramtsstudiengänge für alle Schulformen an. Durch das flexible Studienmodell der Universität Bielefeld gibt es größtmögliche Freiheit bei der Wahl der Fächerkombination. Die Ausbildung ist stark auf die schulische Praxis ausgerichtet. Ein umfangreiches Informationsangebot zum Lehramtsstudium in Bielefeld findet sich auf den Seiten der Bielefeld School of Education (BiSEd).