Bei Temperaturen von etwa -10o bilden sich die typischen Sternchen
(Dendriten),
bei tieferen Temperaturen (etwa -20o) kommt es zu Plättchenbildung
(zweites Foto),
In China war dies mindestens seit dem 2.Jh. v.Chr bekannt,
Han Ying schrieb um 135 v.Chr.:
Die Blüten von Pflanzen und
Bäumen sind in der Regel fünfeckig, die Blüten des Schnees
sind jedoch stets sechseckig.
1555 schrieb der skandinavische Bischof Olaus Magnus, dass Schneeflocken die Form von Sicheln, Pfeilen, Nägeln oder Glocken annehmen könnten...
Thomas Harriot hat die Sechseck-Struktur der Schneekristalle 1591 wohl als erster Europäer entdeckt (aber nicht veröffentlicht).
Publiziert wurde dies zuerst 1611 von Johannes Kepler in:
Ein Neujahrsgeschenk oder über die sechseckige Schneeflocke.