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Informationen zur Bewerbung um eine Tutorenstelle
1. Warum Tutor werden? 2. Voraussetzungen 3. Bewerbungsunterlagen und Gutachten 4. Aufgaben eines Tutors 5. Anzahl der Wochenstunden und Gehalt 6. Zusammensetzung der Auswahlkommission 1. Warum Tutor werden? Jeder hat schon in einem Tutorium gesessen. Tutoren und Tutorien sind ein wichtiger Teil der Lehre unserer Fakultät. Warum also nicht selber mal diese Arbeit machen? Es ist vor allem für angehende Lehrer sicherlich eine sinnvolle Beschäftigung, sinnvoller für den späteren Beruf vielleicht als so manche Veranstaltung aus dem Lehrplan. Wer später eine Arbeit im Hochschuldienst anstrebt, kann hier bereits erste Erfahrungen mit der Vermittlung von Wissen sammeln. Aber auch jeder, der in die Wirtschaft möchte, kann hier seine Soft Skills unter Beweis stellen. Eine Beschäftigung als Tutor macht sich gut im Lebenslauf. Wie groß der Arbeitsaufwand für ein Tutorium ist, kann man schlecht angeben. Generell sollte man aber schon damit rechnen, dass ein Tutorium beim ersten Mal einiges an Zeit in Anspruch nehmen wird. Man muss sich erstmal in das Korrigieren der Zettel und Vorbereiten des Tutoriums einarbeiten. Auch ist es so, dass am Anfang des Semesters mehr Leute Zettel abgeben als am Ende. 2. Voraussetzungen Die Bewerber sollen bei der Bewerbung mindestens im dritten Semester sein. Im Diplom-Studiengang soll das Grundstudium erfolgreich abgeschlossen sein. Im Bachelorstudiengang (Mathematik) sollen die Module Analysis I und II, Lineare Algebra I und II, sowie 2 Veranstaltungen aus den Bereichen Theoretische Mathematik I und/oder Angewandte Mathematik I, im Bachelorstudiengang (Didaktik der Mathematik) die Module Zählen und Zahlbereiche, Einführung in die Mathematikdidaktik, Funktionen (bei Nebenfächlern entsprechend das Modul Erweiterung Mathematik) und Elementare Geometrie erfolgreich abgeschlossen sein. Zusätzlich empfehlen wir, dass eines der Module Vertiefung Mathematik oder Methoden der angewandten Mathematik erfolgreich abgeschlossen wurden. 3. Bewerbungsunterlagen und Gutachten Folgende Bewerbungsunterlagen müssen bei der Tutorenauswahlkommission (Postfach 2153 in V3) vorliegen:
Darüber hinaus haben Studierende, die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung im zwölften oder einem höheren Semester befinden, eine Stellungnahme des Betreuers der Diplom-, Examens- bzw. Bachelorarbeit beizubringen. Bewerber, die bei der letzten Bewerbung nicht eingestellt worden sind, gelten als Erstbewerber. Bewerber, die bereits für eine Programmierveranstaltung eingestellt worden sind, sich aber erstmals auf eine Mathematikveranstaltung bewerben, gelten als Erstbewerber. Bewerber, die in ihrem Antrag von den geforderten Bedingungen abweichen, müssen dies begründen. 4. Aufgaben eines Tutors Zu den Aufgaben eines Tutors gehören:
Gegebenenfalls kann es dazu kommen, dass ein Dozent seine Tutoren mit der Vorkorrektur einer Klausur betraut. Der Tutor darf hierbei keine Noten verteilen! Dies obligt allein dem Dozenten der Veranstaltung. Die Tutoren dürfen Fehler in den Klausuren anstreichen, damit der Dozent später schneller die eigentliche Korrektur und Bewertung der Klausur vornehmen kann. 5. Anzahl der Wochenstunden und Gehalt Für einen Tutor an der Fakultät für Mathematik ergeben sich folgende Verdienstmöglichkeiten:
6. Zusammensetzung der Auswahlkommission Mitglieder der Kommission sind zwei Professoren, zwei wissenschaftliche MitarbeiterInnen, zwei Studierende und der aktuelle Tutorsprecher. |